Warum ist das so?
Liegt es an den historischen Ursprüngen und dem Boom während der Zeit des Großen Goldrausches, an der strategisch (un)günstigen Lage am San Andreas Graben oder an all den Bewegungen, die hier ihren Ausgangspunkt hatten?
Zum einen ist es bestimmt eine Mischung aus all diesen Punkten, zum anderen schreibe ich es dem einzigartigen Flair dieser Stadt zu, das einen unmittelbar in seinen Bann zieht.
Neben der immerwährend in International Orange erstrahlenden Golden Gate Bridge zählten insbesondere Fisherman’s Wharf, Ashbury Haights und Union Square zu meinen erwähnenswerten Highlights.
San Francisco rangiert von der Anzahl meiner gemachten Bilder her weit vorne, daher lasse ich lieber diese Moment-Aufnahmen sprechen und nehme euch mittels kurzer Kommentare mit auf unserer Tour.
Es war nicht unser erstes Ziel, aber ich will trotzdem mit der schon oben erwähnten Brücke beginnen. Die Golden Gate Bridge ist das absolute Wahrzeichen der Stadt und daher wird auch alles getan, dass dieses Stahlskelett auf immerdar die Nord-Südverbindung über die Bucht von San Francisco bildet.
Ständig sind Maler dabei, die Bleifarbe zu erneuern, jeder Zentimeter der Brücke erhält im Schnitt alle zwei Wochen einen neuen Tupfer Farbe. Des Weiteren waren augenblicklich Baumaßnahmen im Gange, die Brücke (bestimmt nicht das erste Mal) erdbebensicher(er) zu machen.
Nachfolgend zwei Bilder der architektonischen Schönheit, einmal von der günstigen Südseite aus und einmal aus Richtung Norden, wo man bei der Rückfahrt den Brückenzoll entrichten muss.
Was ganz in der Nähe liegt und natürlich keinesfalls vergessen werden darf: Die ehemalige Gefängnis-Insel Alcatraz. Heute ein offizielles Naturschutzgebiet, der Eintritt ist umsonst, die Fahrt dahin natürlich nicht. Schlaues Konzept bei der sehr schwer zugänglichen Insel.
War voll begeistert, so aus dem Nichts vor
Alle nicht sinnlos Action-Fans bitte ich für diesen kurzen Ausflug um Entschuldigung :P.
Weiter geht's mit einigen Eindrücken der Protz- und Prunkbauten der Stadt, als da wären das Rathaus mit der geklauten Kuppelkonstruktion des Petersdoms, die Skyline der City aus der Ferne sowie Union-Square, ehemals der San Francisco Debattierclub (von Lyrik bis hin zu politischer Stimmungsmache), heute das Zentrum der Einkaufsmeile. Rings herum türmen sich die Hochhäuser von Saks, Victoria's Secret, Macy's, usw. usf. und sorgen für lebhaftes Treiben, dessen Ruhepunkt der Platz mit seinen idyllisch angelegten Grasterassen ist.
Weiter geht's nach Ashbury-Haights, damals
Auf dem Weg dorthin säumen wunderschöne Häuser die Gegend...
...bis man plötzlich hiervor steht...
...oder vor diesem Laden (ich durfte leider nicht rausfinden, was hier über die Theke verkauft wird, so bleibt nur meine Vermutung auf Basis der Auslagen, dass es sich um allerlei Zeugs handelt, was sonst nur unter der Theke den Besitzer wechselt.
Abschließend noch ein Schwenk nach Fisherman's Wharf, wo San Francisco auf den Pazifik trifft.
Dieser ehemalige Hafen ist heute das Touristen-Zentrum schlechthin. Neben den üblichen Läden und interessanten Sonnenbrillen-Verkaufstricks haben wir auf einem Informationsschild einen Funken Wahrheit entdeckt, den ich recht amüsant finde.
Er bezieht sich auf das mittlere Bild der oberen Reihe, also auf die Seelöwen an Pier 39. Das Schild klärte kurz auf, seit wann die Tiere sich hier angesiedelt haben und wie sie so den Tag verbringen. Die meiste Zeit tun diese "Haustiere" nichts anderes, als nervtötenden Lärm zu veranstalten und zu stinken. Warum man diese Kolonie dann nicht umgesiedelt hat? Die verblüffend einfache Antwort steht ehrlich so dort: Weil es den Touristen gefällt ;).
Damit habt ihr's geschafft, unser Urlaub war damit leider vorbei und neben all den Geschichten und Erlebnissen nehme ich vor allem eines mit: Marion ist die Beste und ich war und bin überglücklich, dass sie diesen Urlaub mit mir unternommen hat.
1 Kommentar:
Wow!
*bisschenrotwerd*
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